Grossoffensive: Komplottplan-Ausführung

Beispiel einer Grossoffensive.

(1) Spieler A führt den Komplott-Plan Nr. 59 (‚Schöne Neue Weltordnung‘) aus und legt dazu die Komplott-Karte in die Brettmiete. Er wählt die alternative Möglichkeit der Planumsetzung, nämlich:
4 Schlüsselpositionen aus unterschiedlichen Abteilungen
+ 2 beliebige Waffen
+ 1 übersinnliche Fähigkeit ab Stufe 3
+ Begründung.

(2) Er legt die beiden erforderlichen Waffenkarten in die Brettmitte.


(3) Er besitzt die nötigen Schlüsselpositionen.


(4) Er besitzt die erforderliche übersinnliche Fähigkeit („Meister der Telekinese“).


(5) Er gibt eine Begründung, wie der Plan mit diesen Mitteln umgesetzt werden kann.

(6) Spieler B, C und D prüfen nun, ob sie eine Verteidigungswaffe besitzen, die sie vor der Ausführung des Plans Nr. 59 schützt. Dies ist bei keinem der Spieler der Fall. (Im Bild sind ihre Waffenkarten nur zur Veranschaulichung aufgedeckt). Die Grossoffensive ist darum ein durchschlagender Erfolg für Spieler A.

Das Ausführen von Komplottplänen ist die Königsdisziplin bei Comploty! Es ist die wirkungsvollste und folgenschwerste Form von Terror.


Wird ein Komplottplan erfolgreich ausgeführt, kann das die Mitspieler in arge Bedrängnis bringen, während der Angreifer saftige Gewinne einstreicht.

Ein Komplottplan kann nur umgesetzt werden, wenn die Spieler:in auf einem Komplott-Feld landet und sämtliche Voraussetzungen erfüllt sind, die auf der Komplott-Karte festgehalten sind.

Eine Grossoffensive wird folgendermassen durchgeführt:

1. Die Spieler:in legt die Komplott-Karte gemeinsam mit den erforderlichen Waffenkarten in die Brettmitte. Die Anweisungen zur Anwendung der Waffen können ignoriert werden: entscheidend ist bei einer Grossoffensive einzig die Karte mit dem Komplottplan!

2. Alle Mitspieler prüfen nun, ob sie eine Verteidigungswaffe besitzen, die sie vor der Ausführung des Plans schützt. Auf den Karten ihrer Verteidigungswaffen ist vermerkt, welche Einsatzmöglichkeiten sie bieten. Dabei sind namentlich (und mit Nummer) auch alle Pläne aufgelistet, die mit der jeweiligen Waffe abgewehrt werden können.

Die Spieler:innen, die keine passende Verteidigungswaffe gegen den Plan besitzen, müssen der Angreiferin die Strafgebühr zahlen, die auf der Komplott-Karte vermerkt ist. Wer den Plan abwehren kann, muss nichts zahlen.

Sämtliche verwendeten Waffen- und Komplottkarten werden nach dem Angriff zurück unter den Stapel gelegt. (Hingegen hat die Komplottumsetzung keine Auswirkung auf die Schlüsselpositionen und übersinnlichen Fähigkeiten, die bei den Besitzern verbleiben)

Werden die primären Voraussetzungen für die Umsetzung des Komplotts nicht erfüllt, gibt es meist auch eine alternative Möglichkeit, um den Plan auszuführen. Dabei müssen die Spieler:innen kreativ werden und eine eigene (Verschwörungs-)Theorie entwickeln, mit der sie be- gründen, wie damit der Plan ausgeführt werden kann. Wie gut die Begründung ist, spielt keine Rolle: sie kann plausibel, weit hergeholt oder komplett hanebüchen sein. Denn mit rationalen Argumenten lässt sich die Ausführung des Plans nicht verhindern!